Riderman in Bad Dürrheim im Schwarzwald – das 3-Tages Event!!!
An einem regnerischen Sonntag ist es doch schön, sich an ein erfolgreiches Wochenende zurückzuerinnern. Denn vergangene Woche fand im Schwarzwald der bekannte Riderman statt, ein Wahnsinns Event über drei Tage, das für Moritz Eisnecker ein Saison Highlight darstellte. Es war unter anderem auch die letzte Etappe der diesjährigen Bundesliga Sichtung.
Am Freitag, 23. September ging es in die 1. Etappe, ein 16km langes Zeitfahren mit 191 Höhenmetern – also ein welliges Terrain. Am zweiten Tag waren 121km mit 1.990 Höhenmetern zu absolvieren, mit einer Mindest-Durchschnittsgeschwindigkeit von 23km/h. Auch die dritte und letzte Etappe am Sonntag hatte es in sich. Weitere 100km mit 1.006 Höhenmetern und wieder mit einer erforderlichen Durchschnittsgeschwindigkeit von 22 km/h standen an. Wie erging es denn Moritz?
„Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden: das Einzelzeitfahren hat erstmal gut angefangen. Die erste Hälfte war perfekt nach Plan – in der zweiten Hälfte wurde es dann etwas schwieriger, aber da es mein erstes Einzelzeitfahren überhaupt war, passte es für mich.
Am Samstag konnte ich leider nicht bei der Spitzengruppe mithalten, aber es haben sich schnell weitere Gruppen gebildet, sodass ich mich im Mittelfeld aufhalten konnte. Aus meiner Gruppe habe ich nochmals versucht, in die nächste Gruppe vorzufahren und hatte diese an einem sehr steilen Anstieg auch auf 10 Meter wieder zugefahren. Doch diese 10 Meter waren zu groß – ich konnte nicht mehr ganz aufschließen und bin die letzten 50km mit einem weiteren Fahrer immer ungefähr 1min auf die Gruppe geblieben.
Sonntag konnte ich mich gut in der Gruppe der führenden Frauen halten und immer vorne im Feld gefahren. Wir haben das Tempo hochgehalten und konnten bis zu einem längeren Anstieg auf 5 min hinter der Spitze bleiben. Dort hat die 1. Frau versucht, sich mit ihrem Teamkollegen abzusetzen. Ich versuchte, mitzugehen, was mir auch einige Minuten gelang, bis das Tempo am Berg doch anzog und ich sie ziehen lassen musste. Knapp 10 km war ich dann zwischen Feld und den Ausreißern, bis mich das Feld schließlich einholte und ich darin bis ins Ziel fuhr.“
Schaut selbst, welches Ergebnis Moritz einfahren konnte. Louis Tietze war beim Einzelzeitfahren ebenfalls am Start und belegte einen tollen 62. Platz (von 120 Fahrern). Leider ging es im aber nicht so gut und er musste vorzeitig abreisen.
Herzlichen Glückwunsch!