Erstes offizielles Sichtungsrennen Straße auf dem Sachsenring
Wie bereits angekündigt stand am Ostersamstag der Sachsenring auf dem Programm. Der Westsachsenklassiker fand bereits das 78. auf dem Sachsenring statt und galt als erster Lauf auf der Straße zur „Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga“ der Junioren.
Bereits am Freitagabend reisten in diversen Fahrzeuge unserer Sportler gen Osten, um direkt beim Jedermann Rennen am noch recht frischen Samstagmorgen um 8.30 Uhr am Start stehen zu können. Moritz Eisnecker durfte hier mitfahren, da kein Rennen für U23 ausgeschrieben war. Er konnte sich anfangs noch gut im Feld halten und meinte nach dem Rennen, im Feld konnte man alles auf dem großen Blatt fahren. Als er dann jedoch aus dem Feld rausfiel, musste er nicht nur körperliche, sondern auch mentale Stärke zeigen und die 52,5km – 15 Runden – fast alleine beenden.
Als nächstes startete die U15 auf 6 Runden und somit 21km. Friedrich Heß war mit am Stark und dominierte bereits dort alleine durch seine Körpergröße. Kurz nach 10 Uhr ging es für ihn los. Am Ende musste er sich nur zwei Fahrern im Zielsprint geschlagen geben und fuhr auf den 3. Rang.
Emilia Don, ehemalige RRN Fahrerin startete in der U17 weiblich kurz nach der U15 auf ihre 8 Runden und wurde am Ende 16. Auch Louis Grupp – beide nun übrigens für den RSC Linden unterwegs – stand am Start. Für ihn hieß es, gemeinsam mit seinen Mannschaftskameraden und auch unserem Fritz Stihler: das erste wichtige Sichtungsrennen steht an! Entsprechen nervös waren alle 107 Fahrer an der Startlinie, es standen 15 Runden auf dem Plan. Louis konnte sich immer in der Führungsgruppe halten und belegte am Ende den 11. Platz. Fritz fiel irgendwann raus aus der Gruppe, konnte sich aber im Verfolgerfeld gut halten und führte auch hier immer wieder am Berg das Feld an. Er belegte am Ende mit einer Runde Rückstand den 57. Platz – sehr gut als erstjähriger Fahrer!
Als letzter ging Louis Tietze in der U19 an den Start – 29 Runden und somit 101,5km wären das Ziel gewesen. Louis war anfangs gut im Feld mit dabei, musste dann aber leider wegen Atemnot das Rennen frühzeitig beenden.
Alles Fahrer sind wieder heil, gesund und happy zuhause angekommen.