> Zurück

Zwei Sieger beim Schottener Vulkanrace Marathon

Fechtmann Wolf-Dieter 02.07.2018

 

Am 1. Juli reiste ich gemeinsam mit Jago zum 16. Schottener Vulkanrace Marathon, um die Mitteldistanz mit 47 km und rund 1400 hm unter die Reifen zu nehmen.

In den Vorjahren war Schotten eher als Gravel-Race verschrieen und litt folglich unter stark sinkenden Teilnehmerzahlen. Dem wollte man nun energisch entgegen treten und hatte eine neue Strecke geplant.

Während der lange Uphill weiterhin auf Forstwegen zu fahren war, gab es im weiteren Streckenverlauf den sogenannten Wildsau-Trail, einen Singletrail im ebenen Wald mit vielen Wurzeln und Kurven, 3 technische Passagen mit jeweils einer A- und B-Linie und eben einige Höhenmeter zu sammeln, so dass Langeweile nicht aufkam.

Nach dem Abholen der Nummer und sehr kurzem Warmfahren fiel mir der Start nicht sonderlich leicht und da die Strecke mit dem rund 4 km langen Anstieg begann, war "die Jugend" schnell außer Sichtweite.
Durch die unterschiedlichen Streckenabschnitte, die Wahl des MTB (Hardtail vs. Fully), schnelle, wurzelgespickte Abfahrten und die Steigungen ergaben sich viele Positionskämpfe - entsprechend der Fähigkeiten der Rennfahrer.

Ich blieb in diesem Rennen glücklicherweise von des öfteren bei Mitteldistanz-Rennen auftretenden Krämpfen verschont und konnte auch in Runde zwei eine gute Leistung abrufen.

Im Ziel war ich nach "gemütlichen" 2:15 h, d.h. gut 15 Minuten hinter Jago, der sich den Sieg im Männerrennen sichern konnte!

Als 11ter gesamt konnte ich die AK Senioren 3 gewinnen.

Das Schottener Race ist gut organisiert und die Strecke nun wieder ansprechend.

Ein Start lohnt sich daher (wieder)!

Bericht und Bild: André Domin

 

Dem Text von André ist nicht viel hinzu zu fügen.

Start war wie in Siedelsbrunn und Wombach gemeinsam mit der Langstrecke.

Die guten Langstreckenfahrer hielten das Tempo gleich hoch und ich konnte/musste mich an 3. Stelle einsortieren. Im folgenden Wildsautrail fuhr dann Marcel Lerian dank Fully auf, konnte sich aber in dem folgenden Downhill nicht wesentlich absetzen, sodass das Loch in den folgenden Flachstücken und Anstiegen wieder zu gefahren werden konnte.

Vor dem letzten Anstieg der ersten Runde kam dann auch wie in Siedelsbrunn Sebastian Breuer (Langstrecke) von hinten aufgefahren.

Dieser überließ mir eine seiner Trinkflaschen, weil meine beiden wie in Siedelsbrunn im Downhill weggeflogen waren. Und zu dritt ging es wieder in den Startanstieg. Dort setzte sich Sebastian ab, dann Ich und Marcel an meinem Hinterrad.

Oben angekommen das gleiche Spiel wie in der ersten Runde.

Marcel kann sich im Downhill unwesentlich absetzen, ich das Loch aber schnell zu fahren. Am vorletzten Anstieg waren wir dann wieder an Sebastian Breuer dran.

Im letzten Anstieg hat er dann wieder angezogen und ich mit der letzten Kraft versucht mit zuhalten und so eine Lücke zu Marcel zu bekommen.

Das gelang auch, zumindest das mit der Lücke.

Und so konnte ich nach 1:59:55 mit 50 Sekunden Vorsprung gewinnen.

Bericht und Bild: Jago Fechtmann