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Stolzer Rückblick auf die Saison 2017

Claudia Marek 21.11.2017

 

Für Lukas Marek war es das erste Jahr in der U19.

 Als Erstjähriger musste er einige Erfahrungen mit größeren Feldern und längeren Strecken sammeln, da die meisten Rennen der Junioren zusammen mit den Senioren oder der C-Klasse ausgetragen werden.


Auch die körperlichen Unterschiede und die „Materialschlacht“ sind extrem, vor allem, da die Junioren in der Übersetzung noch beschränkt sind. Die Ergebnisse werden zwar getrennt gewertet, jedoch beeinflussen diese Unterschiede auch den Rennverlauf insgesamt.

 

Die Saison war nicht nur von Erfolgen gekrönt, so wurde ein eigentliches Highlight beim Vatertagsrennen in Neustadt zum Desaster.

Das 4er Zeitfahren mit Vereinskollegen sollte nicht nur aus Spaß gefahren werden, die Jungs hatten sich darauf vorbereitet und gingen voll motiviert an den Start. Aber schon nach wenigen Metern musste Maximilian Bruder wegen eines Plattfußes aussteigen und Julian Degen, Andreas Knopf und Lukas kämpften sich zu dritt durchs Ziel. Da auch erfahrene Renner Pech hatten und sich auf der Kriteriumsstrecke verfahren haben (!!!), blieben unsere Jungs nicht als Schlusslicht auf der Strecke.

 

Im anschließenden Kriterium der Junioren wurde Lukas von einem C-Klasse-Fahrer so bedrängt, dass er in voller Fahrt auf der Zielgeraden stürzte und nach der Erstversorgung im Krankenhaus weiterbehandelt werden musste.

 

Davon erholt trainierte er bereits nach kurzer Zeit hochmotiviert für die Deutsche Meisterschaft in Linden. Das Zeitfahren wurde auf der späteren Rennstrecke ausgetragen und glich durch den steilen Anstieg eher einem Bergrennen, so dass Lukas auf die Zeitfahrmaschine verzichtete. Da bereits einige Fahrer gute Zeiten vorgelegt hatten, fuhr Lukas volles Risiko, was ihm leider zum Verhängnis wurde. Die Kurve Richtung Zielgeraden nahm er zu schnell, so dass er frontal gegen eine Hauswand knallte – Rahmenbruch.

Dank etlicher Schutzengel hatte Lukas nur leichte Blessuren, die DM war für ihn allerdings gelaufen.

Mit seinem neuen Rad ist Lukas weiterhin hochmotiviert, was sich durch seinen Trainingsfleiß auch in den sportlichen Erfolgen danach auszeichnet. Bei knapp 20 Platzierungen konnte er sich überwiegend in der TOP 10 behaupten. Stolz ist er über seinen 2. Platz auf dem Podest beim „Heimrennen“ in Kirrlach.

Bericht: Claudia Marek

Bilder: Privat