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Viele Vereinsmitglieder beim 15. SIGMA SPORT Bike Marathon in Neustadt Domin auf dem Treppchen

Fechtmann Wolf-Dieter 16.08.2017

 

Am 13. August nahm André Domin erneut am Sigma Bike Marathon in Neustadt an der Weinstrasse teil. Auch dieses Mal nahm er die kleine Runde mit 35 km und knapp 900 hm unter die Stollenreifen. Die Strecken waren wie immer perfekt von Heinz Betz, Radsportakademie, und einem gewissen Gregor Braun organisiert.

So stand einem Rennen im Pfälzer Wald, mit vielen Single-Trails und schönen Ausblicken nichts mehr im Wege. Trotz häufigem und starken Regen während der Vortage war die Strecke aufgrund der sandigen Böden selten matschig, aber an vielen Stellen mit rutschigen Steinen und Wurzeln garniert, was bei André noch zu Verdruss führen sollte.

Los ging es per kurzer Fahrt durch die engen Altstadtgassen auf Kopfsteinpflaster und Asphalt. In Neustadt ist diese Startphase von diversen steilen Stücken geprägt, so dass sich das Feld sofort auseinander zieht. Bei Einfahrt in den Wald konnte sich eine 5-Mann-Gruppe absetzen und André folgte auf Platz 8 liegend in den Offroad-Teil der Strecke. Auf 142 m Höhe startend schraubt sich die Strecke während der ersten 17 km mit ein paar kurzen Abfahrten garniert auf den höchsten Punkt bei 550 m über Meeresspiegel hinauf.

Bei km 13 und nach rund 54 Minuten machte André auf Platz 5 liegend und die vor ihm fahrenden Racer im Blick habend, den folgenschweren Fehler, in einer Flachpassage die Flasche zu zücken, um etwas zu trinken. Nach wenigen Metern touchierte er eine Wurzel und nahm nach kurzer Flugzeit eine Bodenprobe. Die zwei am Hinterrad fahrenden Racer erkundigten sich sportlich fair, ob alles in Ordnung sei und weg waren sie. Nach kurzem Körper- und Systemcheck, Kette auflegen und natürlich ohne die Trinkflasche aufzuheben (!) fuhr André dann weiter und machte sich auf die Aufholjagd.

Der Sturz auf Unterarm, Ellenbogen und Hüfte war doch recht heftig, so dass er einen weiteren Fahrer passieren lassen musste, der von hinten aufgeschlossen hatte. Letztlich konnte André sich aber mental und konditionelle fangen und im weiteren Streckenverlauf die verlorenen Plätze wieder gutmachen. Platz vier war zwar kurz vor Einfahrt in Neustadt in Sichtweite, letztlich aber doch uneinholbar. So beendete André das Rennen auf dem Gesamtplatz 5 und Platz 1 der Senioren 3 Wertung nach 1h33min und gut 2:30 min hinter dem Sieger Tim Weichert (geboren 2002). Platz drei ging ebenfalls an einen Juniorenfahrer, für Nachwuchs war in diesem Rennen also gesorgt!

Die anderen Biker aus den Reihen des Vereins hatten sich fast alle auf der Mittelstrecke eingeschrieben.

Hier standen neben Katharina Kurz und Nico Fechtmann als Lizenzfahrer die Hobbybiker Volker Simon und Max Peters hinter dem Lokalmatador Wolfram Kurschat am Start. Sehr schnell wurde gestartet, was an einigen forschen Juniorenfahrern lag, die wohl in der Flucht vor Kurschat eine Möglichkeit einer Strategie sahen.

Nico übernahm sich an der oben erwähnten Startphase, da er das Tempo von Kurschat mitgehen wollte. Bereits bei Kilometer 21 klagte er über Rückenschmerzen und machte Lockerungsübungen auf den flachen Waldwegen. Zu diesem Zeitpunkt lag er bereits etwas abgeschlagen auf Platz 22 des über 300 Bikerinnen starken Feldes. Auch einige Ebiker hatte er bereits hinter sich gelassen.

Diese waren einige Minuten vor den Mittelstrecklern gestartet. Am Ende reichte es ihm in diesem Jahr nur für Platz 17 gesamt und Rang 14 der Herren Hauptklasse.

Katharina Kurz hatte noch etwas mit dem Jetlag zu kämpfen, konnte aber bei den Frauen auf Rang 6 in den Top Ten abschließen.

Max Peters, der krankheitsbedingt einiges an Trainingsrückstand aufzuholen hat belegte bei den Männern ohne Lizenz Rang 25.

Volker Simon erreichte einen tollen Platz 21 in der Männer2 Wertung.



Viel vorgenommen hatte sich auch Jago Fechtmann, der auf der Langstrecke mit 89 Kilometern und circa 2300 Höhenmetern überzeugen wollte. Während er nach gut 21 Kilometern noch gut im Rennen lag, aber wohl nach dem Sturz auf seiner Urlaubsreise nicht die Wohlfühlposition auf seinem Fully fand, konnte er zu Beginn der 2ten Runde den Anschluss an die Spitze nicht meghr halten. Er versuchte es noch mit dem Umstellen der Sitzposition , war aber nicht mehr in der Lage genug Power abzurufen. Während sein Teamkollege Gerrit Rosenkranz auf den letzten Kilometern noch den Favoriten Tim Böhme hinter sich lies und mit großem Vorsprung gewann, kam Jago sehr unzufrieden auf Rang 25 der Männer mit Lizenz.

Der Altmeister Udo Bölts belegte auf der Langstrecke übrigens Platz 10!!!

 

Bericht: André Domin ergänzt durch Fechtmann

Bilder: Sportograf, Horst Seidner und Fechtmann