> Zurück

Platz 22 bei WM und 1. Pl. (master) beim Luxemburgischen Skodacup

Wolf-Dieter Fechtmann 06.12.2016

Das erste Dezemberwochenende sollte Stefan Knopfs persönlicher Saisonhöhepunkt werden. 

Die Teilnahme an der Cyclocross WM (Master) in Mol/Belgien stand schon lange im Fokus des Sportlers.

Die CX- Worldcupstrecke in Mol/Belgien war einzigartig und sozusagen Neuland für Stefan gewesen. So tiefen Sand war er noch nie gefahren. Die Strecke war konditionell geradezu brutal und auch recht technisch.

Natürlich gingen auch die Kontrahenten bei der WM alle fit und höchst motiviert an den Start.
Beim Losen des Startplatzes hatte der Biker vom Radsport Rhein-Neckar leider kein Glück
und musste sich als 40ster in die 4 Startreihe bei insgesamt 80 Startern aufstellen. Das Wetter war herrlich, Sonne, blauer Himmel, 2Grad, aber der Kurs durch die Rennen am Vortag doch schon recht tief ausgefahren.


Knopf startete gut und konnte sich auf der langen Geraden vorarbeiten, bis ein Sturz in der ersten Kurve direkt vor ihm das Feld erst einmal zum Stillstand brachte. Durch die ungünstige Position konnten einige Crosser vorbeiziehen. Sehr hektisch ging es dann weiter und in der ersten technischen Passage kam es abermals zum Stau. 

Hier wurde der Biker der Equipe sozusagen von der Meute, die von hinten anstürmte förmlich "umgewalzt". Am Boden liegend verlor Stefan wieder viele Plätze, die er danach im tiefen Sand glücklicherweise wieder ergatterte. Endlich konnte er einige Meter herausfahren und sich etwas vom dem großen Geschubse und Gedränge verabschieden. Ab jetzt wurde jeder Platz hart umkämpft. Dennoch machte er weitere Plätze gut und konnte auf Rang 22 finishen, was nicht ganz seinen Erwartungen entsprach.

Mit Stefans Worten wurde ein positives Feedback abgegeben: „Ich wurde im ganzen Rennen ( außer bei den beiden Stürzen am Anfang) nicht überholt und mit meiner Leistung war ich auch zufrieden. Die WM in Mol (Flandern) war absolut einzigartig :-) Naja, auch das viele Laufen ;-)“

Am nächsten Tag ging es über die Ardennenautobahn nach Luxemburg zum Skodacup. Hier starten die Master zusammen mit der U19 in einem großen Starterfeld und die Strecke war wie für Knopf gemacht. Hoppelwiese und keine Laufpassagen. Fast so wie seine Trainingsstrecke zu hause.

Beim Start aus der letzten Reihe, bei gleichen Randbedingungen wie Tags zuvor, wollte der Biker nichts riskieren und bog als drittletzter ins Gelände. In den Anstiegen und den vielen Kurven konnte Stefan gut Plätze aufholen, so dass er nach der dritten von 6 Runden das Masterfeld anführte. Das Rennen machte riesig Spaß und er konnte die Form, die er für die WM aufgebaut hatte, nun auch zeigen. Nach 47 Minuten gewann er das Rennen in Mamer, direkt von den Toren von Luxemburg/Stadt.

„Jetzt ist erst einmal eine Ruhewoche angesagt, bevor ich die Vorbereitung für die DM in Queidersbach bei Kaiserslautern Anfang Januar 2017 beginne.“ sagte Stefan Knopf nach dem Wochenende,“und ein Großes Dankeschön an meinen "Supporter" Wolfgang während den 4 Tagen in Belgien und Luxemburg.“