> Zurück

Domin mischt Cyclocrosser im Osten auf

André Domin 05.11.2018

 

Quasi auf der Durchreise zu einem Termin am Montagmorgen in Leipzig und mit freundlicher Unterstützung meiner Bekannten in Weimar, bei denen ich das Wochenende verbringen durfte, nutzte ich die Gelegenheit und fuhr das Thüringer CX Weekend.
Los ging es bei bewölktem aber trockenem Wetter und 8°C in Erfurt.

 

Die Strecke: Na ja. Schlagloch-Zielgerade gefolgt von Kopfsteinpflaster-Kurve und Anstieg, ein bisschen Wald mit Wellen und 180° Kehre, Wiese mit üblem Gehoppel, wieder ein bisschen Wald mit deftiger Senke, eine sehr steile und gerade noch fahrbare Böschung, feuchte Wiese, zwei Hürden, steile Abfahrt auf die Schlaglochzielgerade. That was it.

 

Gestartet wurden U19, Master 2, 3 und vier gemeinsam im Rahmen der Biehler Rennserie. Renndauer: 40 min. Wegen fehlender Punkte stand ich hinten und konnte mich aber nach dem Kopfsteinpflaster ca. als 10ter in das Gelände "schmeißen". Schmeißen war dann auch das Motto eines Master 2 Honks, der mich partout nicht vorbei lassen wollte und mich in einer 90° Kurve rammte, als ich innen überholen wollte. Bei mir führte das zum kompletten Überschlag - Stuntreif - beide gestürzt, Bremsgriff verstellt usw. Viele freundliche Worte hatte ich nicht für ihn übrig ... Nun ja, die Aktion kostete mich diverse Plätze und gänzlich die Übersicht.

 

Also Vollgas und schaun, was herauskommt. Platz 2 hinter Timo Berner! Nicht schlecht und das Warten bis zur Siegerehrung wurde durch ein Interview mit Toni Martin verkürzt, der in Erfurt die hohe Schule des Radsport erlernte, und dem Nachwuchs Autogramme schrieb! Das nenne ich Verbundenheit mit der eigenen Geschichte!


Rennen 2 war das mir wohl bekannte am Dornburger Schloß bei Jena. Ein wesentlich angemessenerer CX Kurs im Rahmen der Bioracer Serie. Start wieder mit den U19 - ganze zwei Starter hatten gemeldet, denen wir eine Minute Vorsprung gewährten!

Dann Masters 2-4 und ich in letzter Reihe. Kein so doller Start = viele Plätze hinter Timo Berner, der seinen Vorsprung anfänglich etwas ausbaute und gegen Ende wieder etwas schrumpfen ließ. Im Endergebnis also das gestrige Bild. Platz zwei hinter Timo, der diese Saison deutlich fitter beginnt als die des letzten Jahres.

 

Die Junioren kamen hinter uns in´s Ziel - wobei ich mir mit deren Erstem einen echten Fight auf der Zielgeraden lieferte. Keine Geschenke! Das hält die Jungs hungrig ;-)