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Mallorca 2019 - Tag 2

Jonas Kress und Sabine Holle 03.03.2019

Sonntag, Traininglager Mallorca

Heute sind wir in getrennten Gruppen gefahren. Es gab einmal die Cappucino Gruppe und dann gab es noch die Leistungsgruppen. Wir sind heute 82 km gefahren und es gab zum Glück nicht viele Unfälle bis auf einen und der war nicht besonders schlimm. Das Wetter war einfach der Hammer und ich freue mich auf morgen! 

Jonas 

„El Gruppo Gusto“

Nicht nur die Kinder- und Jugendfahrer werden in diesem Trainingslager ein taffes Programm unter der Anleitung ihrer Trainer absolvieren. Nein! Auch die Erwachsenen haben in den kommenden Tagen insgesamt ca. 600 km mit vielen Höhenmetern vor sich.Nach einem lockeren Einfahren am Samstagnachmittag, rollte am Sonntag Punkt 10:00 Uhr die Trainingsgruppe „El Gruppo Gusto“ entschlossen dem heutigen Tagesziel „Cap Formentor“ entgegen. Auf der Küstenstraße ging es zunächst flach nach Port Pollenca. Hinter Port Pollenca begann der erste Anstieg über vier Kilometer hinauf zur Aussichtsplattform. Es folgte eine rasante Abfahrt mit spektakulären Ausblicken. Unten angelangt ging es gleich wieder die nächsten fünf Kilometer hinauf. Gruseliger Höhepunkt war ein stockdunkler Tunnel, der die Pulswerte zusätzlich in die Höhe trieb. Nach mehreren Rampen auf und ab erreichten wir schließlich unser Tagesziel, den Leuchtturm von Cap Formentor. Zum Glück waren wir so früh und so schnell unterwegs, dass wir vor dem Ansturm der motorisierten Touristen dort waren. Jetzt freuten sich alle auf das nächste Etappenziel: das Café von Cala de Sant Vicenc. Aber zunächst musste die gesamte Strecke bis hinunter nach Port Pollenca wieder retour gefahren werden. Den Kuchen vor dem geistigen Auge traten wir kräftig in die Pedale. Aber leider wurden wir sehr enttäuscht. Statt des Cafés erwartete uns eine Baustelle. Also wieder umgedreht und auf nach Pollenca auf der Suche nach einem Café. Im Zentrum wurden wir schließlich fündig und genossen die Sonne. Gestärkt ging es zurück zum Hotel. Bilanz des Tages: Circa 70 Kilometer mit 1.000 Höhenmeter bei strahlendem Sonnenschein.

Sabine